Was bisher geschah

Stand:
Zwei Köche in der Küche
Off

Digitale Kochworkshops an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und der Universität Bonn

Gemeinsam mit dem Green Office der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und dem AStA der Uni Bonn konzipiert, fand am 1. Juni 2021 der erste NEiS-Online-Kochworkshop für Studierende statt. Koch Keven Muttschall von Shellson´s Kochmanufaktur in Bonn, und Marvin, Student an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg, zeigten, wie nachhaltige, bunte Picknick- Leckereien gelingen. Nach einem herzhaften Gemüse- Kartoffelsalat mit Linsenfrikadellen gab es zum fruchtigen Abschluss Erdbeer-Kuchen-Spieße. Das Besondere: eine Prise Chili im Schokokuchen. Hauptzutat bei allen Gerichten war der Spaß am Kochen. Die knapp 30 Teilnehmer:innen konnten während des zweistündigen Workshops Fragen stellen und bekamen nützliche Küchentipps. Hintergrundinfos für eine klimafreundlichere Ernährung, u.a. woran sich regionale und Fairtrade Produkte erkennen lassen und welche Verpackungen sich für ein Picknick gut eignen, gab es vom NEiS-Projektteam.

Müsli

Am 01. Juli 2021 ging die Kochworkshop-Reihe schon in die zweite Runde. Diesmal wurde der Kochworkshop in Kooperation mit dem Studierendenwerk Bonn aus der Campo-Mensa in Bonn-Poppelsdorf übertragen. Passend zur bevorstehenden Prüfungsphase zeigten Patrick Kaboya, Koch im Venusberg Bistro des Studierendenwerkes, und Student Marvin, wie sich mit Meal-Prep Lernpausen entspannter genießen lassen. Erneut schwangen rund 25 Teilnehmer:innen gemeinsam die Kochlöffel. Danach waren ihre Kühlschränke gefüllt mit leckerer Tomatensoße und herzhaftem afrikanischem Eintopf und das Frühstück schon vorbereitet- selbstgemachtes Knuspermüsli mit viel Nuss und Hafer. Dazu gab es eine große Portion nützlicher Tipps zu Röstaromen, Würzen, Süßen und vielem mehr vom Kochteam sowie Infos zur Lagerung, Haltbarkeit und Herkunft regionaler Lebensmittel vom NEiS-Team.

Eine Mahlzeit

Link zu Marvins Kochvideos auf Youtube:  https://www.youtube.com/user/WaldisPlayBoys 

Campus-Garten Projekt Hochschule Bonn Rhein-Sieg 

Wo kommt mein Essen her? Was bedeutet es, Lebensmittel selbst anzubauen? Mit dem Ziel, das Bewusstsein der Studierenden für eine nachhaltige Ernährung zu schärfen und die Wertschätzung von Lebensmitteln zu erhöhen, entstand die Idee eines Service Learning-Seminars zur Einrichtung eines Campusgartens an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg. Die Studierenden setzten sich hierbei mit den vielfältigen Fragestellungen von der Planung über das Ernten bis hin zur Verwertung auseinander. An dem interdisziplinären Projektseminar waren rund 40 Studierende der Wirtschaftswissenschaften, Nachhaltigen Sozialpolitik und Elektrotechnik/Maschinenbau beteiligt. Arbeitsteilig entwarf die Gruppe der Wirtschaftswissenschaftler:innen und Sozialpolitiker:innen mit Stefan Freitag und Dr. Darya Hirsch das Konzept, den Aufbau und die Bepflanzung des Gartens, für deren bauliche Umsetzung wiederum der Fachbereich Maschinenbau unter Leitung von Prof. Iris Groß zuständig war. Neben zum Teil aus dem angrenzenden Wassergraben automatisch bewässerten Hochbeeten aus Holz wurde auch ein Beet aus Stein gebaut sowie ein Blühstreifen angelegt, der die Biodiversität im Garten fördern soll. 

Zucchini im Gartenbeet

NEiS unterstützte durch inhaltlichen Input zu Beginn der Entwicklungsphase u.a. mit der Vorstellung zweier Campusgarten-Projekte und der Entwicklung einer „Garten-Vision“, die von Kolleginnen aus dem Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW mit den Studierenden erarbeitet wurde. Ebenfalls durch das Projekt MehrwertKonsum wurden den Studierenden Ideen zur Finanzierung und Mitgliedergewinnung näher gebracht und durch einen fachlichen Beitrag von Ackerdemia e.V. gartenbauliche Tipps zur Bepflanzung und Pflege der Beete gegeben. 

Ein gemischtes Gemüsebeet

Tomatenbeet

 

Digitaler Workshop „Mensa neu gedacht“ 

„Wie könnte eure nachhaltige Kölner Mensa der Zukunft aussehen?“ Diese Frage stellten sich die 20 Teilnehmer:innen von verschiedenen Kölner Hochschulen beim Workshop „Mensa neu gedacht“ am 07. und 08. Juni 2021. 

Mit dem Ziel, innovative und umsetzbare Projektideen zur nachhaltigen Weiterentwicklung der gastronomischen Angebote in den Kölner Mensen und Cafeterien zu entwickeln, veranstaltete NEiS mit dem Kölner Studierendenwerk und Studierendeninitiativen der Universität zu Köln, TH Köln und Sporthochschule Köln diesen Online-Workshop. 

Am ersten Tag bekamen die Teilnehmer:innen einen Einblick in die Betriebsabläufe und Rahmenbedingungen im Kölner Studierendenwerk durch die Leiterin der Gastronomie im Studierendenwerk, Mareike Wiggers, und die Hygiene- und Qualitätsbeauftragte Carolin Brink. Weiteren Input gab es vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) sowie Ideen zu konkreten Maßnahmen in der Gemeinschaftsverpflegung, insbesondere hinsichtlich Lebensmittelabfallvermeidung, aus dem Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW. Der zweite Tag startete mit einem spannenden Einblick in ein Praxisprojekt des Instituts für nachhaltige Ernährung (iSuN) der Fachhochschule Münster, wobei den Studierenden das Thema Nudging in der Gemeinschaftsverpflegung nahe gebracht wurde. 

Anschließend waren die Kreativität und Wünsche der Teilnehmer:innen gefragt: In drei moderierten Ideenwerkstätten wurden Vorschläge zu den Themen „Nachhaltige Beschaffung & Speiseabfälle“ „Speisenangebot & Präsentation “ sowie „Die Mensa als sozialer Raum/ Aufenthaltsqualität“ gesammelt und im regen Austausch darüber diskutiert. Die dabei identifizierten Handlungsfelder dienen als Grundlage für die weitere Entwicklung und Umsetzung von Projekten mit Studierenden, Studierendenwerk und weiteren Akteur:innen, wie dem Ernährungsrat der Stadt Köln, der beim Workshop ebenfalls vertreten war.

Online-Vorträge für Kölner Studierende

Gemeinsam mit den Green Office-Initiativen der Universität zu Köln, TH Köln und Sporthochschule Köln bot NEiS zwei interaktive Online-Vorträge an. 
Am 18. Mai drehte sich beim Thema „Essen für die Tonne – Nachhaltige Ernährung durch weniger Abfall“ alles um Lebensmittelverschwendung- von Hintergrundinfos zu Forschung, Politik und Engagement bis hin zu praktischen Tipps für den Alltag, die zeigten, worauf man achten und was man tun kann, um weniger Lebensmittel zu verschwenden. Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW lud die 12 Teilnehmer:innen ein, das Problem der Lebensmittelabfälle und die Auswirkungen zu verstehen, und zeigte vielseitige Möglichkeiten zu nachhaltigerem Handeln auf.

Am 05. Juli standen beim Vortrag „Vegane Sporternährung – Utopie oder sportliches Erfolgsrezept?“ pflanzliche Ernährung und sportliche Leistungsfähigkeit im Fokus. Wie lassen sich sportlicher Erfolg und Nachhaltigkeit vereinen? Was gibt es bei einer veganen Ernährung zu beachten? Und wo bekomme ich als Sportler:in mein Protein her? Diese Fragen beantwortete Kerstin Neuber von der Verbraucherzentrale NRW. Nützliche Tipps zur Umsetzung im Alltag, von der Bedarfsdeckung potentiell kritischer Nährstoffe, über das Mahlzeitentiming bis hin zu Beispielen ausgewogener Lebensmittelkombinationen, gaben einen Überblick über pflanzliche Ernährung im Sport. Auch die 45Teilnehmer:innen waren gefragt und wurden u.a. durch einen Blick in den eigenen Kühlschrank dazu animiert, sich untereinander auszutauschen.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz