Vorträge/Infostände

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Mit Informationsangeboten Online und vor Ort
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Online-Vorträge für Kölner Studierende im Sommersemester 2021

Gemeinsam mit den Green Office-Initiativen der Universität zu Köln, TH Köln und Sporthochschule Köln bot NEiS zwei interaktive Online-Vorträge an. 
Am 18. Mai drehte sich beim Thema „Essen für die Tonne – Nachhaltige Ernährung durch weniger Abfall“ alles um Lebensmittelverschwendung- von Hintergrundinfos zu Forschung, Politik und Engagement bis hin zu praktischen Tipps für den Alltag, die zeigten, worauf man achten und was man tun kann, um weniger Lebensmittel zu verschwenden. Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW lud die 12 Teilnehmer:innen ein, das Problem der Lebensmittelabfälle und die Auswirkungen zu verstehen, und zeigte vielseitige Möglichkeiten zu nachhaltigerem Handeln auf.

Am 05. Juli standen beim Vortrag „Vegane Sporternährung – Utopie oder sportliches Erfolgsrezept?“ pflanzliche Ernährung und sportliche Leistungsfähigkeit im Fokus. Wie lassen sich sportlicher Erfolg und Nachhaltigkeit vereinen? Was gibt es bei einer veganen Ernährung zu beachten? Und wo bekomme ich als Sportler:in mein Protein her? Diese Fragen beantwortete Kerstin Neuber von der Verbraucherzentrale NRW. Nützliche Tipps zur Umsetzung im Alltag, von der Bedarfsdeckung potentiell kritischer Nährstoffe, über das Mahlzeitentiming bis hin zu Beispielen ausgewogener Lebensmittelkombinationen, gaben einen Überblick über pflanzliche Ernährung im Sport. Auch die 45 Teilnehmer:innen waren gefragt und wurden u.a. durch einen Blick in den eigenen Kühlschrank dazu animiert, sich untereinander auszutauschen.

Online- Vorträge im Wintersemester 2021/22

Was hat Ernährung mit dem Klima zu tun? Wie ist die Klimabilanz verschiedener Lebensmittelgruppen und wie kann es gelingen, in Zukunft weniger Emissionen auf dem Teller zu haben? Diese Fragen betrachtete Frank Waskow, Referent für Lebensmittelqualität und Nachhaltigkeit der Verbraucherzentrale NRW, in dem Vortrag „Klimarelevanz der Ernährung“, der als Impuls-Vortrag im Studiengang „Nachhaltige Ingenieurswissenschaften“ den rund 60 Studierenden im ersten Bachelor-Semester einen Einblick zu Treibhausgasemissionen im Bereich Ernährung  vermittelte.

Im Rahmen der Respekt! Aktionswoche 2021 bot das Green Office der H-BRS zusammen mit dem NEiS Team am 5. Oktober einen Online-Vortrag zum Thema „Nachhaltiger Fleischkonsum- auch eine Frage des Respekts?“ an.
Wie ernähre ich mich nachhaltig im Studium? Für Studierende ist es nicht leicht sowohl günstig als auch umweltbewusst zu leben. Gerade Fleisch ist ein Preistreiber in einer nachhaltigen Ernährung und die Fleischindustrie ist verantwortlich für einen großen Teil der Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft. Christiane Kunzel aus der Gruppe Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale NRW gab einen interessanten Überblick zum Thema Nachhaltigkeit und Fleischkonsum und beantwortete anschließend die Fragen aus dem digitalen Publikum.
 

Kartoffelschrank-Aktion, Apfelernte und Foodsharing Pop-up an der Universität Bonn

Am 28.09.21 gab es unter dem Motto „Rette die Kartoffel! Und noch vieles mehr“ zum Ende des „Sustainable September“, einem Aktionsmonat des Prorektorates für Nachhaltigkeit der Universität Bonn und im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ gleich mehrere Angebote.
Am INRES Institut der Universität gab es leckere Bio-Kartoffeln (die kleinen sogenannten Drillinge, die bei der Ernte bislang meistens aussortiert werden) vom universitätseigenen ökologischen Versuchsbetrieb „Wiesengut“ zum Abholen. Die Verbraucherzentrale NRW steuerte passende Kartoffelrezepte, Infos zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und zur richtigen Lagerung von Obst und Gemüse sowie praktische Baumwoll-Gemüsebeutel bei. Außerdem bestand bis zum frühen Nachmittag die Möglichkeit, auf den Streuobstwiesen selbst Äpfel zu ernten.
Ganz im Zeichen der Rettung von Lebensmitteln war außerdem am Nachmittag ein Pop-up-Stand von Foodsharing Bonn vor Ort. Dort konnten kostenlos gerettete Lebensmittel mitgenommen werden. Die von NEiS in Kooperation mit dem Prorektorat für Nachhaltigkeit und Foodsharing Bonn organisierte Aktion wurde von rund 100 Studierenden und Mitarbeiter:innen genutzt.

Obst und Gemüse

 

Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung – Infostände in Bonn

Eine weitere Aktion im Rahmen der Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ fand am 05.10.21 an der Poppelsdorfer Allee und am 06.10.21 am Hofgarten statt. Bis in den frühen Nachmittag der beiden Tage gab es neben dem kulinarischen Angebot des Studierendenwerk- Foodtrucks mit leckeren Bowls und Bruschetta aus gerettetem Brot von Foodsharing, einen Stand des Green Office der Uni Bonn, an dem sich Interessierte über nachhaltige Projekte, Ideen und Visionen informieren konnten. Das eigene Wissen rund um die Lagerung von Lebensmitteln konnte am Stand der Verbraucherzentrale NRW getestet werden. Das Projekt NEiS lud mit dem Lagerungs-Quiz auf eine Reise durch den Kühl- und Vorratsschrank ein, beantwortete Fragen rund um das Thema nachhaltige Ernährung und hatte Überraschungen in Form von Giveaways, wie Baumwoll-Gemüsebeuteln, Rezepten und der Broschüre „Lecker essen, Klima schützen“ mit Tipps zur nachhaltigen Ernährung im Studienalltag mitgebracht. Außerdem präsentierte sich ein Studierendenprojekt mit einer spannenden und innovativen Idee, den Kaffeesatz des Studierendenwerkes nachhaltig weiterzuverwenden. Dabei wurde es heiß! Denn der Kaffeesatz wurde zu einem Grillanzünder weiterverarbeitet und konnte live getestet werden.
Highlight des ersten Tages war außerdem die offizielle Amtseinführung des Green Office, die in hochkarätiger Begleitung im Rektorat der Universität Bonn stattfand. Neben Grußworten des Rektors Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch und der Prorektorin für Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Annette Scheersoi, wurde das Green Office auch von Katharina Burusig vom Referat Haushalts- und Querschnittsaufgaben, Ernährungspolitik und nachhaltiger Konsum als Vertreterin des Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW begrüßt. Seitens der Studierendenschaft sprach die ehemalige AStA-Vorsitzende Rebekka Atakan, die den Entstehungsprozess des Green Offices von Anfang an begleitet hatte.

 

 

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